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Sonderausstellung

mariengeprägt

02. Oktober 2020 - 10. Januar 2021

Es gibt viele verschiedene Menschen, die viele verschiedene Dinge sammeln: Sehr ausgefallene Dinge, aber auch Althergebrachtes unter einer ganz bestimmten Themenstellung. Eine solche einzigartige Privatsammlung kann das Diözesanmuseum in der zweiten Jahreshälfte präsentieren: Hier wurden zeitlich und räumlich umfassend Münzen zusammengetragen, die die Gottesmutter Maria darstellen. Das reicht von weit über tausend Jahre alten byzantinischen Münzen, die Maria als Himmelskönigin beim Einsetzen des Herrschers in sein Amt zeigen, bis hin zu bis heute verehrten Gnadenbildern weltweit. Gerade bayerische Fürsten haben sich der „hohen Frau“ als Schutzpatronin gerne anempfohlen, aber auch die Stadt Hamburg hat sich in vielen Münzen auf das Patronat Mariens berufen.

Es gibt viel zu staunen: Die kleinste Münze hat einen Durchmesser von gerade einmal 12 Millimetern, die schwerste dagegen wiegt über 150 Gramm. Die teuerste ist nicht etwa eine der vielen Goldmünzen, sondern eine Silbermünze aus der Nachbarschaft: Ein Taler des Bischofs von Eichstätt aus dem Jahr 1606, geprägt in Nürnberg.

Es gibt sehr ungewöhnliche und unerwartete Mariendarstellungen, zum Beispiel Maria in einem Baum, mit Gedicht oder auf einer islamischen Münze. Und es gibt Kuriositäten wie das Straßenbahngeld für die Fahrt von Nürnberg nach Fürth …

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Marienmünzen dieser ungewöhnlichen Sammlung, während im umfassende Katalog alle über 500 Stücke vorgestellt werden. Das Projekt will nicht nur zu neuer Marienfrömmigkeit, sondern vielleicht auch zu eigener Sammeltätigkeit mit ebenso außerordentlichem Thema anregen.

 

Bereichert wird die Ausstellung von zahlreichen Mitmachstationen für Jung und Junggebliebene. Es gibt spannende Infos rund um das Thema Marienmünzen und Geld. Natürlich darf hier auch gerätselt und gespielt werden. Hier geht es zum Flyer.

 

Zur Sonderausstellung wird ein abwechslungsreiches Begleitprogramm angeboten.

Alle sind herzlich eingeladen, ihren Besuch in den sozialen Medien unter dem Hastag #mariengepraegt zu teilen.