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Sonderausstellung

en face

Harry Meyer im #MuseumStAfra

 

VERLÄNGERT BIS ZUM 23. AUGUST 2020

 

„en face“ bedeutet „von vorn (gesehen)“ oder „gegenüber“. Im Rahmen dieses Ausstellungsprojektes stehen die Kunstwerke Harry Meyers der kirchlichen Kunst im Diözesanmuseum St. Afra aus siebzehn Jahrhunderten allerdings nicht nur „gegenüber“, vielmehr hat der Künstler sich ganz auf die Sakralkunst eingelassen. In seinen gänzlich aus Farbe aufgebauten Werken fokussiert sich Harry Meyer in besonderer Weise auf den Menschen und die Natur, den Dualismus von Werden und Vergänglichkeit. Dabei geht es um die Erfassung des Elementaren und der Elemente, die sich motivisch in der Darstellung spezifischer Phänomene der Natur, wie Berge, Regen, Jahreszeiten, die Sterne am nächtlichen Himmel oder das Licht niederschlagen. Die naturalistische Wiedergabe ist diesem Ziel untergeordnet. Mensch und Natur wohnen dabei eine spirituell-religiöse Ebene inne, die sich in allen Werken des Künstlers sichtbar niederschlägt und das Gegenüber von seinen farbintensiven Kunstwerken mit der historischen Sakralkunst so überaus reizvoll und fruchtbar macht.

 

 

In der Ausstellung werden einige bereits existierende Werke des Künstlers zu sehen sein, die in ihrem Zusammenspiel mit ausgewählten Kunstwerken des Diözesanmuseums neue Blickwinkel auf bekannte christliche Themen eröffnen. Darüber hinaus entstand eine große Zahl neuer Werke, die das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung Harry Meyers mit dem christlichen Themenkreis sind.        

Einzelne Ausstellungsräume, wie die Glashalle mit dem ottonischen Bronzeportal, wurden zu begehbaren Installationen umgeformt, die den Besucher und die Besucherin einladen, das Gegenüber und Miteinander von zeitgenössischer und historischer Kunst von Angesicht zu Angesicht zu erleben.

Aufgrund der aktuellen Lage ist das geplante Begleitprogramm vorerst abgesagt.

Der bebilderte Katalog zur Ausstellung kann im Museumshop erworben werden.