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Höre - Der Benediktsregel in Augsburg begegnen

22. März 2012 - 08. August 2012




Titelbild zur Sonderausstellung Höre - Der Benediktsregel in Augsburg begegnen

Im Rahmen des 1000jährigen Jubiläums der Benediktiner in Augsburg verwandelt sich das Diözesanmuseum St. Afra vom 22. März bis zum 8. August 2012 in eine von zehn Stationen der Ausstellung "Höre - Der Benediktsregel in Augsburg begegnen" zwischen St. Stephan und St. Ulrich und Afra in Augsburg. Dabei wird modernen Buchobjekten der Künstlerin Ruth Wild, die sich kalligraphisch mit dem mönchischen Regelwerk des heiligen Benedikt auseinandergesetzt hat, eine der ältesten Benediktshandschriften nördlich der Alpen aus dem 9. Jahrhundert gegenübergestellt. Die kostbare Handschrift stammt aus der Benediktinerabtei St. Mang in Füssen und wird heute im Bistumsarchiv Augsburg aufbewahrt.

In diesem Dialog zwischen neu und alt soll auf die nach wie vor gültige Botschaft der Benediktsregel aufmerksam gemacht werden. Die Regel begründete nicht nur ein bis heute bestehendes europäisches Netzwerk an Klöstern, sondern stellt darüber hinaus eine bewährte theologische und spirituelle Hilfe zur Lebens- und Glaubensgestaltung dar.

Mit ihrem aus der humanitas benedictina inspirierten Welt-, Menschen- und Gottesbild gibt die Benediktsregel als spirituelles Dokument der noch ungeteilten Kirche wertvolle Anregungen zur Ökumene und nicht zuletzt Anstöße zu Frieden und Versöhnung in ihrer Ausrichtung auf ein Zusammenleben, das die Vielfalt der Menschen als Bereicherung achtet.

Einen Überblick über alle weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres finden Sie auf der Homepage der Benediktinerabtei St. Stephan in Augsburg