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Raum 5

In der Ulrichskapelle, dem letzten Raum des Museums gehen Sie auf Zeitreise zurück bis in die Römerzeit Augsburgs und die Entstehungszeit des Doms.
 
Vor der Einbeziehung der Kapelle in das Museumskonzept wurden hier von der Stadtarchäologie Augsburg Grabungen ausgeführt. Seitdem erlauben uns zwei „archäologische Fenster“ sowie ausgegrabene Fundstücke einen Blick in die Vergangenheit.
Äußerst bedeutsam war dabei die Entdeckung der Fundamente des karolingischen Dom-Querhauses sowie früher ornamentaler Wandmalereien, die wohl aus dem vom hl. Ulrich gegründeten Domkloster aus dem 10. Jh. stammen.
Daneben wurden auch Reste von Wohnbauten der römischen Zeit (2.–5. Jh.) und des frühen Mittelalters (5.–8. Jh.) zu Tage gefördert.
 
Die Kapelle selbst präsentiert sich heute in spätgotischem Gewand, ihre wechselvolle Geschichte geht jedoch bis ins Jahr 1127 zurück. Zwischenzeitlich wurde sie ab 1590 von der Gürtlerbruderschaft des heiligen Franziskus und im 19. Jahrhundert von der Schneiderzunft benutzt und entsprechend als Barfüßerkapelle bzw. später als Schneiderkapelle bezeichnet.
 
Das monumentale gotische Altargemälde wurde erst kürzlich über dem nach wie vor geweihten Altar der Kapelle angebracht, es zeigt das äußerst selten dargestellte Thema der „Kreuzigung Christi durch die Tugenden“.

 

Highlights:

Epitaph des Paters Jakobus Wolff, Augsburg, 1603
Epitaph des Paters Jakobus Wolff
Kreuzigung Christi durch die Tugenden, Thoman Burgkmair (zugeschrieben), um 1500
Gemälde Kreuzigung Christi durch die Tugenden
Archäologisches Fenster in der Ulrichskapelle
Archäologisches Fenster in der Ulrichskapelle

Sonderausstellung

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13. März 2020 - 14. Juni 2020

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