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Kreuzgang

Während früher nur ein kleiner Teil öffentlich zugänglich war, steht Ihnen der Kreuzgang des Augsburger Doms mit seinem stimmungsvollen Innenhof heute vom Museum und auch vom Dom aus für eine Besichtigung offen.
 
Mit seinen 423 Epitaphien und Grabplatten gehört er zu den am reichsten ausgestatteten Kreuzgängen in Deutschland. Vom 13. bis ins 19. Jahrhundert diente er als Grablege für den Domklerus, aber auch für adelige Laien und Patrizier, die mit dem Domstift in Verbindung standen. Besonders unter den Gedenkplatten aus Gotik und Renaissance finden sich zahlreiche bildhauerische Meisterleistungen.
 
Der Kreuzgang selbst bestand wohl schon ab dem 9. Jahrhundert, als der Domklerus anfing, in einer klosterähnlichen Gemeinschaft zusammen zu leben. In seiner heutigen Gestalt geht er im Wesentlichen auf einen Neubau der Zeit zwischen 1479 und 1510 zurück. Die am Westteil angebaute Katharinenkapelle stammt dagegen schon aus der Zeit um 1300, während das nördliche Drittel des Westarms nach einem Einsturz des Gewölbes während der Errichtung der Marienkapelle zwischen 1720 und 1722 barockisiert wurde.

 

 

Blick vom östlichen Kreuzgangflügel in den Dom
Foto: Bischöfliche Finanzkammer Augsburg, Kirchliches Bauwesen und Kunst, Siegfried Wameser
Blick vom östlichen Kreuzgangflügel in den Dom

Sonderausstellung

Zeichen des Aufbruchs

22. November 2017 - 11. März 2018

Kirchenbau und Liturgiereform im Bistum Augsburg (1960-2003)

Titelbild zur Sonderschau Miniatur-Martel - Das Bild vom Bild

Sonderausstellung

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22. Juni 2017 - 05. November 2017

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